Ich habe ein bisschen rumgespielt, mit meinem neuen Spielzeug. Das „Christkind“ hat mir ja dazu noch Magnetfolien gebracht. Und aus denen habe ich mir jetzt ganz viele Kärtchen gebastelt, für meine Speiseplanung:

 

Der weiße Fleck in der Mitte wurde natürlich auch bedruckt/geschnitten, ist aber noch gaaaaanz geheim 😉
Auf der Tafel schaut das im Moment noch so aus:

Zuerst habe ich mir überlegt, alle Plättchen in einer Schachtel zu
lagern – aber das wäre mir zu unübersichtlich gewesen. Daher habe ich
sie jetzt schön übersichtlich auf der Magnettafel. Und ich habs mir so
gedacht, dass ich die, die ich gerade „verkocht“ habe, ganz unten in der
Farbenreihe einsortiere – so weiß ich dann nach einer Weile, dass die,
die ganz oben sind, schon lange nicht mehr dran waren.
Die Farben hab ich gruppenweise zugeordnet: Süßes, Gemüse, Fleisch, Nudeln, Sonstiges.
Wenn ich einmal schwarze Folie habe, möchte ich noch ein Wochentagsraster machen, dann schauts sicher auch ordentlicher aus.

Ich habe zwei verschiedene Magnetfolien ausprobiert, die originale von
Silhouette und eine vom Bastelversand (Opitec). Beide können mit dem
Tintenstrahldrucker bedruckt und dann mit dem Print&Cut-Feature
geschnitten werden (Passermarken nicht vergessen!).
Hier ein direkter Vergleich: links die Opitec-Folie, rechts die Silhouette-Folie:

Die originalen sind etwas dicker – was sich auch dahingehend auswirkt, dass die voreingestellten Einstellungen in der Silhouette Software nur für die aus dem Bastelversand funktionieren. Die originale Magnetfolie ist leider nicht ganz durchgeschnitten worden mit der Einstellung… Dummerweise hab ich nur bei der dünneren Folie einen Testschnitt gemacht. Und so musste ich dann mit der Schere nacharbeiten. OK, selber schuld.Außerdem sind die originalen oben leicht glänzend, was vor allem bei größeren Plättchen mit viel Weiß besser ausschaut.
Haften tun beide in etwa gleich – schlecht. Also für den Speiseplan gut geeignet, aber zum Aufhängen von Fotos oder größeren Kinderzeichnungen nicht wirklich.
Ach ja, die Silhouette-Folien sind im Letter-Format – was ich erst viel zu spät bemerkt habe… Glücklicherweise hat der Plotter die Passermarken trotzdem erkannt (obwohl die unten gar nicht vollständig war) – und es hat auch alles noch gerade so draufgepasst.

Und weil ich den Plotter schon einmal heraußen hatte, hab ich gleich weiter probiert. Die weiße Klebefolie ist so eine Möbelfolie aus dem Baumarkt, ich glaub, die hab ich einmal von meiner Mutter geerbt, ist sicher schon uralt, hat aber trotzdem super funktioniert:

In Ermangelung von Transfer paper habe ich klare Bucheinbandfolie verwendet. Geht super. Und davon habe ich noch meterweise zuhause.

Und zum Schluss noch ein bisschen Spiegelverzierung – leider ganz übel zu fotografieren 🙁

Das Motiv habe ich aus Bücherfolie ausgeschnitten und dann mit Glas-Tattoo-Farbe ausgemalt. Einfach mit einem Spatel die Farbe drüber ziehen. Oder mit einer alten Kundenkarte 😉 Die Farbe selber ist so ein gummiartiges Zeug, abwaschbar aber nach dem Trocknen auch rückstandslos ablösbar (so verspricht es zumindest der Aufdruck). Auf jeden Fall ist sie nicht geschirrspülertauglich (das hab ich schon ausprobiert, mit einem Glas – wobei es eh schwierig ist, die Pampe da ordentlich aufzutragen).

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