Die Idee ist ja schon länger im Hinterkopf – aber jetzt hat Hilli Hiltrud auf Instagram dazu aufgerufen, alte Schnittmuster wieder einmal heraus zu kramen. Und dazu gehört ihr Ebook „Ringelprinz(essin)“.

Socken eignen sich ja super für Jerseyreste, von denen reichlich hier herumkugeln… Und im Gegensatz zu Beanies kann man von ihnen gerne viele gebrauchen!

Drei Versionen sind bisher entstanden: Zuerst die Sneakersocken, in dem Stoff habe ich einmal ein Top für die Große genäht:Ich habe Gr. 37 zugeschnitten (lt. Berechnung hätte ich 37,5) – und sie passen auch, aber wenn ich in die Schuhe fahre, schiebt sich die Ferse so blöd hoch:Daher habe ich die nächsten Socken in der Länge um 1 cm verkleinert. Die Breite habe ich belassen:Hier zeigt sich das nächste Problem: ich habe einen hohen Rist (ja, das war mir sehr wohl bewusst, aber ich habe das einmal galant ignoriert – großer Fehler!), und so spannt es von der Ferse zum Rist…Also habe ich seitlich auf Höhe der Ferse, wie im Ebook angegeben, jeweils 1 cm verbreitert, aber dann nach oben hin wieder verschmälert, weil ich die Socken eigentlich ohne Bündchen belassen möchte. Ich würde sagen, es fehlen noch immer 5 mm seitlich, das kommt dann das nächste Mal.Bei den Streifen musste ich an „Guidos Masterclass“ denken: Bei Couture müssen die Streifen zwingend aufeinander passen – und eben bei Socken auch 😉

Die letzten habe ich übrigens abweichend vom Ebook genäht: Zuerst nur die Ferse an die Sohle und dann den Fußrücken in einem Rutsch. So finde ich den Übergang zum Fersenteil stabiler. Und auch schneller zu nähen.

Schnittmuster: Ringelprinz(essin) von Hilli Hiltrud in Gr. 37, Sohle und Fußrücken um 1 cm verkürzt, Fußrücken verbreitert für hohen Rist

verlinkt bei: Handmade on Tuesday, DvD – Dings vom Dienstag, Upcycling Love, The Creative Lover, Create in Austria