Ja, tatsächlich! Und es geht total schnell – schneller als waschen oder kaufen 😉

Das tolle an Socken-Nähen ist die Resteverwertung – meine Jerseyreste-Kiste geht förmlich über! Und Socken kann man immer gebrauchen, oder?Ich liebe es ja, wenn ich an mir hinunter schaue und meine bunten Socken sehe! Meine Socken dürfen (im Gegensatz zur sonstigen Garderobe, die hauptsächlich dunkelblau und schwarz ist) gerne farbenfroh sein (wobei… wenn ich so meine Sockenparade anschaue – die ist auch ziemlich blau, aber gemustert halt!).Das Schnittmuster Ringelprinz(essin) von Hilli Hiltrud ist perfekt: drei Schnittteile, einfach und schnell zu nähen. Was will man mehr?!?

Allerdings bin ich nach dem ersten Probesöckchen draufgekommen, dass mir die Socken zu lang sind, also am Fuß. Also habe ich einfach das Schnittmuster für die Sohle und den Fußrücken um 1 cm gekürzt. Keine Hexerei.In der Anleitung steht auch beschrieben, wie der Schnitt für hohen Rist angepasst werden kann. War bei mir auch notwendig. Aber auch hier: keine Hexerei.Bündchen habe ich allerdings nur bei den Sneakersocken angenäht. Ich mag es nicht, wenn Socken am Bund einschneiden. Meine haben also oben ganz einfach die Schnittkante: haltet auch, drückt nicht – und geht auch viel schneller 😉

Was ich noch anders mache als in der Anleitung: Ich nähe zuerst die Ferse an die Sohle und dann den Fußrücken in einem Rutsch. Finde ich für mich einfacher.

Genäht wird mit dem Dreifach-Geradstich der Nähmaschine: Die Rundungen mit der Ovi, das wird einfach nicht schön/gut.

Zum Schluss schneide ich einfach die Nahtzugaben vor allem in den Rundungen zurück – fertig!Und wenn ich akut neue brauche – das Schnittmuster „wohnt“ schon bei den Stoffresten, dann brauch ich es nicht mehr herauskramen und kann gleich loslegen. Und nach spätestens 10 min (inklusive Stoff aussuchen) ist ein Paar Socken fertig!

Schnittmuster: Socken „Ringelprinz(essin)“ von Hilli Hiltrud, genäht in Gr. 38 (Sohle um 1 cm verkürzt, Verbreiterung für hohen Rist)